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Annotopia Rotenburg (Fulda)

fantasy, outdoor

Fotografien auf dem Fantasy-Event Annotopia

Das Fantasy-Event Annotopia

Annotopia ist eine deutschlandweite Eventreihe mit Fokus auf unterschiedliche Fantasy-Genres. Ich war auf dem größten Event der Reihe in Rotenburg (Fulda), das im Schlosspark stattfand und mit seiner weitläufigen, grünen Kulisse ideale Bedingungen für Fantasy- und Cosplay-Fotografie bot.

Neben den zahlreichen Darstellern waren auch viele Besucher passend und aufwendig gekleidet. Auf dem Gelände gab es ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, Umzüge sowie zahlreiche Verkaufsstände. Vertreten waren – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – unter anderem Mittelalter, Endzeit, Steampunk, Herr der Ringe, Star Wars, Harry Potter und Wednesday mit dem eiskalten Händchen sowie Piraten. Diese Vielfalt macht Annotopia zu einem der spannendsten Fantasy-Events in Deutschland.

Die Kamera passend zur Annotopia

Auf diesem Event habe ich eine umgebaute Graflex Speed Graphic Kamera genutzt, in die ich einen Raspberry Pi integriert habe. Die originalen Graflex-Kameras wurden zwischen 1912 und 1973 gebaut und waren vor allem bei Pressefotografen im Einsatz.

Der verbaute Raspberry Pi nutzt eine 8-Megapixel-Kamera. Beim Umbau habe ich großen Wert darauf gelegt, das originale Erscheinungsbild der Kamera so weit wie möglich zu erhalten. Die entstandenen Bilder werden automatisch auf Picdrop hochgeladen und den fotografierten Personen direkt über einen QR-Code zum Download zur Verfügung gestellt. So erhalten die Models ihre Fotos unmittelbar nach dem Shooting.

Historisches Outfit des Fotografen

Passend zur Kamera habe ich auf dem Event eine Knickerbockerhose, eine Schiebermütze und eine Weste getragen. Das Outfit orientiert sich bewusst an der Zeit, aus der die Graflex-Kameras stammen, und fügt sich gut in die Atmosphäre der Annotopia ein. Auf dem letzten Bild dieser Serie bin ich selbst zu sehen.

Die Herausforderung

Ich war über sieben Stunden auf dem Event unterwegs. Da meine Bilder direkt auf Picdrop hochgeladen werden, habe ich – im Gegensatz zur klassischen digitalen Eventfotografie – bewusst versucht, meist nur ein einziges Foto pro Motiv zu machen. Dafür ein gutes.

Ich habe darauf geachtet, einen passenden Hintergrund zum jeweiligen Model zu wählen und die Gäste möglichst wenig zu stören. Durch das unmittelbare Zurverfügungstellen der Bilder waren die fotografierten Personen häufig begeistert. Sowohl die ungewöhnliche Kamera als auch mein Outfit führten zudem zu vielen schönen Gesprächen. Insgesamt war es ein intensiver, aber sehr erfüllender Tag, der mir viel Freude bereitet hat.