Portrait-Shooting mit Lena: Ernste Mimik statt Dauerlächeln

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Lena kommt aus Lippstadt und beschreibt sich selbst als kreativen Kopf: Sie studiert Musik und Deutsch auf Lehramt, macht in der Freizeit viel Musik, trainiert Ju Jutsu und widmet sich gerade wieder dem Schauspiel.

Genau daher kam der Anlass. Für ihr Schauspielportfolio sucht sie immer wieder Portraits, im letzten Jahr hatte sie ein TFP-Shooting mit ihrer Gitarre gemacht. Diesmal wollte sie etwas, das sie noch nicht kannte.

Der eigentliche Wunsch

Auf Lena bin ich nicht zugegangen. Eine Freundin von ihr folgt mir dort, Lena hat sich durch die Bilder geklickt und sich dann über meine Webseite gemeldet. Sie hatte gleich ihren Lebenslauf mit geschickt, sodass ich einen guten Eindruck von ihr hatte. Bei so viel Mühe habe ich dann gerne zugesagt.

Das Spannende an Lenas Anfrage war nicht „ein paar schöne Portraits“. Sie wollte gezielt an der ernsten, zurückgenommenen Mimik arbeiten – und zwar im Studio, das für sie ebenfalls neu war.

Ihre eigenen Worte: Das freundliche, lächelnde Mädchen darzustellen fällt ihr leicht. Die neutrale oder ernste Mimik fällt ihr schwerer. Und genau das wollte sie üben.

Vorbereitung

Lena hatte vorab ein paar Referenzbilder in die Ideen-Galerie geladen. Alles machbar – bis auf einen Punkt: Auf einem Bild war ein Barhocker, und so einen besitze ich nicht. Wir sind stattdessen auf einen filigranen Metallstuhl ausgewichen, der im Studio steht.

Der Rest war schnell geklärt: verschiedene Outfits mitbringen, gute Laune dazu.

Im Studio

Wir haben mit mehreren Setups gearbeitet, damit das Set breit aufgestellt ist. Brauner Hintergrund, schwarzes Low-Key, heller beiger Hintergrund – dazu wechselnde Outfits vom olivgrünen Shirt über die cognacfarbene Wildlederjacke und das weiße Shirt bis zum braunen Strickpulli mit Jeans.

Die lockere Seite kam von allein. Lachen, ein leichtes Lächeln, einmal die Locken in die Luft geworfen – das hatte Lena im Griff.

Interessanter wurde es bei dem, weshalb sie eigentlich gekommen war. Vor schwarzem Hintergrund, im Low-Key, mit der cognacfarbenen Jacke und einem direkten, ernsten Blick: Hier hat die ruhige Mimik gesessen. Das sind die Bilder, die im Studio entstehen und die man draußen so schwer hinbekommt, weil das Licht alles kontrolliert und nichts ablenkt.

Und dann hat sie gesungen

Zwischendurch hat Lena gesungen. Modeln und Singen gleichzeitig – das hatte ich so tatsächlich noch nicht. Passt aber zu ihr: Sopran, Chor, Bühne, das ist ihr Zuhause. Es hat die Stimmung im Studio spürbar verändert, und sie meinte hinterher, sie habe einiges mitnehmen können. Genau so soll TFP laufen – beide Seiten lernen etwas.

Am Ende standen Aufnahmen über die ganze Spannweite: vom offenen Lachen bis zum ernsten, ruhigen Blick. Für ein Portfolio, das verschiedene Facetten zeigen soll, ist das der Punkt.

Mehr von Lena, von Musik bis Schauspiel, gibt es auf ihrem Instagram-Profil.

Du willst dein Repertoire erweitern?

Wenn du – wie Lena – gezielt etwas ausprobieren willst, das dir noch nicht leicht fällt, ist ein TFP-Shooting im Studio der richtige Rahmen dafür. Kein Auftrag, kein Zeitdruck, Platz zum Wiederholen. Melde dich gerne über das Kontaktformular. Mehr Portrait-Arbeiten findest du in meiner Portrait-Galerie.

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