Der Medienhafen in Düsseldorf bietet mit seiner modernen Architektur, den klaren Linien und den vielseitigen Strukturen eine ideale Kulisse für urbane Portraitfotografie. Gemeinsam mit Anastasiia haben wir diese besondere Umgebung genutzt, um verschiedene Looks und Bildstimmungen umzusetzen. Zwischen Glasfassaden, Metallgeländern und offenen Plätzen entstehen abwechslungsreiche Hintergründe, die sich je nach Perspektive und Lichtstimmung ganz unterschiedlich wirken lassen – perfekt für ein spontanes und vielseitiges TFP-Fotoshooting.
















Making-of-Video vom Fotoshooting am Medienhafen Düsseldorf
Ein kurzer Blick hinter die Kulissen – Anastasiia bei einer Pose, ich vor ihr auf dem Boden sitzend und das gemeinsame Bild-Review direkt auf der Kamera. (6 Sekunden Video)
Die Idee zum Fotoshooting am Medienhafen Düsseldorf:
Anastasiia hatte mich über Instagram für ein TFP-Fotoshooting kontaktiert, da sie über Ostern für ein paar Tage in Düsseldorf bei Freunden war. Sie hatte einen guten und aussagekräftigen Text geschrieben und war dabei auch darauf eingegangen, warum sie mit mir Fotos machen wollte. Sie hatte mein Profil abonniert, ihr eigenes Profil war öffentlich sichtbar – so konnte ich mir bereits vorab ein Bild davon machen, wie gut sie zu meinem Stil passt. Da ich wusste, dass es am Medienhafen einige gute Locations gibt, haben wir uns schnell auf den Ort geeinigt. Eine Freundin von Anastasiia war ebenfalls dabei und hat ihr die Tasche abgenommen – was sich als sehr praktisch herausgestellt hat.
Die Herausforderung:
Die größte Herausforderung war es, einen geeigneten Ort für den Outfitwechsel zu finden. Im Hotel Hyatt Regency hat das gut funktioniert. Auch ein Restaurant konnten wir dafür nutzen – wir waren gegen 18 Uhr vor Ort, sodass noch wenig Betrieb herrschte. Mit etwas Freundlichkeit ließ sich das gut lösen.
Die Kleidung:
Anastasiia trug zu Beginn eine enge graue Hose und ein schwarzes Oberteil mit Blazer. Wir haben zunächst Fotos mit dem Blazer gemacht und dann ohne. Anschließend hat sie das schwarze Oberteil durch eine Corsage ersetzt und den Blazer wieder darübergezogen – durch dieses Layering entstanden mehrere verschiedene Looks, ohne dass ein kompletter Outfitwechsel nötig war. Später zog Anastasiia noch ein langes, enges Kleid an. Dazu hatte sie mehrere Paar hohe Schuhe dabei.
Das Equipment:
Zum Fotoshooting habe ich bewusst nur eine Kamera und ein Objektiv mitgebracht: eine Canon EOS R6 mit dem RF 28–70 mm F2L USM. Dank der konstanten Blende 2.0 lässt sich auch ohne Festbrennweiten ein schönes Bokeh erzielen. Die Kombination ist zwar relativ schwer, für ein einzelnes Shooting aber gut handhabbar – und ich spare mir eine Tasche mit weiteren Objektiven. Abgesehen von Kamera und Objektiv hatte ich nur den TFP-Vertrag und einen Stift in der Jackentasche. Das empfinde ich als sehr angenehm, weil ich mich so ganz auf das Model konzentrieren kann.
Die Bildbearbeitung:
Es sind fast 300 Bilder entstanden. Da wir in kurzer Zeit viele verschiedene Locations aufgesucht haben und Anastasiia die Kleidung gewechselt hat, sind mehr als ein Dutzend verschiedene Settings entstanden, aus denen Anastasiia sich jeweils ein Bild ausgewählt hat. Diese habe ich dann einzeln in Photoshop bearbeitet – im Schnitt etwa 10 Schritte pro Bild: Umbenennen, Hintergrund aufräumen, Farbkorrektur in Camera Raw, Flecken entfernen, Dodge & Burn, Gradationskurve anpassen, Konturen korrigieren, Color Lookup, Schärfen sowie finaler Bildausschnitt und Vignette in Lightroom.
Das Model
Anastasiia Bondarchuk ist ein erfahrenes Model und Jurastudentin. Sie ist sehr zielstrebig und kann gut posen, sodass wir sehr schnell viele gute Bilder hatten. Ihr findet sie bei Instagram unter nasstyabond.
Das Ergebnis vom Fotoshooting am Medienhafen Düsseldorf
Beim Shooting sind vielseitige Portraits entstanden, die die urbane Atmosphäre des Medienhafens perfekt einfangen. Von cleanen Aufnahmen an modernen Gebäuden und Glasfassaden bis hin zu Szenen an Treppen, Geländern und Innenhöfen entstehen vielseitige Motive. Auch ruhigere Momente am Tisch oder mit Blick aufs Wasser haben ihren eigenen Reiz. Jede Location bringt dabei einen ganz eigenen Charakter mit.
Durch die unterschiedlichen Outfits konnten wir verschiedene Stimmungen erzeugen. Vom Business-Look mit Blazer bis hin zum eleganten Kleid war alles dabei. Mal wirken die Bilder selbstbewusst und direkt, mal entspannt und natürlich.
Das weiche Bokeh und das vorhandene Tageslicht sorgen für eine stimmige Bildwirkung. Der Fokus liegt klar auf dem Model. Gleichzeitig wird die Umgebung subtil mit eingebunden.
Weitere Portrait-Aufnahmen aus NRW findest du in der People-Galerie.
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